Erfrischende Zitronentörtchen

Zitronentörtchen2

Nach einer langen Zeit melde ich mich mit diesen kleinen, sehr leckeren Zitronentörtchen zurück. Alle meine Prüfungen sind geschrieben und nun habe ich endlich wieder etwas Zeit zum Backen gefunden.

Sie bestehen aus einem Mürbteigboden, der blindgebacken und dann mit der Zitronenmasse gefüllt wurde. Die Herstellung ist recht aufwendig, aber die Mühe lohnt sich auf jeden Fall, denn sie schmecken wunderbar zitronig und sind perfekt für schöne Frühlingstage und den Sommer!

Zitronentörtchen1

ergibt ca. 16 Stück

Zutaten:

Boden:
250g Mehl
170g Butter, in kleinen Stücken
80g Zucker
1 Eigelb
1 Prise Salz
1 Tl Zitronenschale
3 El kaltes Wasser

Füllung:
140g Butter
120ml Zitronensaft
Schale von 2 Biozitronen
120g Zucker
3 Eigelb
3 Blatt Gelatine

Außerdem:
trockene Hülsenfrüchte fürs Blindbacken

Zitronentörtchen3

So geht’s:

Für den Mürbteig alle Zutaten miteinander verkneten, zu einer Kugel zusammendrücken, in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.
Nach dem Rausholen nochmal kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 4mm auswellen. Nun mit einem Glas, Schüssel etc. Kreise ausstechen, die etwas größer als der Durchmesser der Muffinform sind. Die Teigmenge reicht locker für 14-18 Törtchenböden, je nach Größe der Muffinform.
Der Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Beim Formen der Böden ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Zunächst wird ein schmaler Backpapierstreifen so in die Mulden der Form platziert , dass er beidseitig an den oberen Kanten raushängt, um den Boden nach dem Backen leichter aus der Form zu heben.
Dann die Kreise in die Form “legen”, etwas andrücken und den Rand überall gleich hoch “formen”. Als nächstes werden Backpapierquadrate in die Formen gelegt und die Hülsenfrüchte reingefüllt. Auf diese Weise wird verhindert, dass der Teig beim Backen aufgeht und nachher kein Platz mehr für die Füllung ist.
Jetzt wird die Form in den Ofen geschoben und 25-30 Minuten gebacken, bis die Ränder leicht braun sind.

Für die Füllung wird als erstes die Butter mit dem Zitronensaft und -schale geschmolzen. Die Gelatine in kaltes Wasser legen und quellen lassen. Ist die Butter geschmolzen, den Zucker einrühren bis sich dieser gelöst hat.
Als letztes noch das Eigelb dazugeben und unter ständigem Rühren etwas köcheln lassen.
Die Masse durch einen feinen Sieb sieben (um Eiweißreste zu entfernen) und die Gelatine darin auflösen. Nun kann sie in den gebackenen Böden verteilt und im Kühlschrank hart werden, dann sind die kleinen Törtchen fertig zum vernaschen…

Ich habe sie noch mit kleinen Pfefferminzblättern aus dem Kräutergarten verziert, aber das ist ja jedem selbst überlassen. Sicherlich ist das Rezept auch auf eine große Tarteform anwendbar, was ich bei Gelegenheit auch ausprobieren werde.

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