ResteSuppe

Resteverwertung – Gemüsesuppe aus Blattresten

In der Küche versuche ich besonders stark, Müll zu vermeiden. Es wird viel zu viel Essbares weggeworfen und bei vielem ist einem nichtmal bewusst, dass der “Müll” noch Verwendung finden kann.

So auch bei Blattresten von Gemüse, z.B. von Blumenkohl, Kohlrabi und Radieschen. Seit ich weiß, dass dieses Grün Verwendung finden kann, gibt es immer Gemüsesuppe wenn ein Blumenkohl gekauft wurde. In dieses Super kommt dann alles rein, was ich sonst noch so an Gemüse in der Küche finde. Eine Suppe mit ausschließlich Blattresten kann ich nicht empfehlen, da die Verdauung diese geballte Portion an Blattgrün nicht immer gut verträgt. Ich koche deshalb immer noch viele Kartoffeln oder Möhren mit, was die Verträglichkeit deutlich steigert. Verfeinern lässt sich die Suppe dann mit z.B. Pflanzenjoghurt, Sprossen, frischen Kräutern oder sonstigen Suppeneinlagen. Aber nun genug erzählt, hier ist das Rezept (welches als Beispiel dient, im Prinzip kann echt alles in die Suppe püriert werden):

ResteSuppeGemuese

Zutaten:
(für einen großen Topf Suppe, ca. 6 Portionen)

2 Zwiebeln
Kohlrabigrün
Blumenkohlgrün
3 Kartoffeln
2 TL Gemüsebrühepulver
ca. 1,2 Liter Wasser
je 1/2 TL getrockneten Majoran und Bohnenkraut
Cayenpfeffer, Salz, Pfeffer, Muskat nach Geschmack

pflanzlicher Joghurt
Sprossen

Zubereitung:

Die Zwiebeln würfeln und in etwas Öl glasig dünsten. Das grob geschnittene Gemüse dazugeben, 2-3 Minuten dünsten und mit Wasser auffüllen. Die Gemüsebrühe und die Gewürze dazugeben und ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln durchgekocht sind. Mit einem Pürierstab die Suppe pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Auf dem Teller die Suppe mit Joghurt und Sprossen garnieren. Fertig ist die Resteverwertung!

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