Pinguin Torte


Pinguine gehören schon immer zu meinen Lieblingstieren, dicht hinter Katzen. Anlässig zum Geburtstag eines guten Freunden überkam mich spontan die Lust auf einen Kuchen in Pinguinform (bzw. 2 Kuchen). Aus den Muffins, die schnell und einfach gehen, wurden dann eben Pinguine. Da ich am Tag vor der Feier und am Tag der Feiern komplett in der Uni sein musste, blieb mir nur ein Abend für die Pinguine. An einem Abend also einkaufen, backen und dekorieren. Hilfe bekam ich dabei von meiner besten und tollsten Freundin Lydia, die mich schon öfters bei Torten unterstützt hat und fleißig dazulernt. Danke Lydia, bist die Beste!

Nun zu den Torten: Gebacken habe ich “frei Schnauze”. Also kann ich hier (noch) nicht das genaue Rezept beschreiben, werde aber auf vergleichbare Rezepte verweisen.

Gebacken habe ich eine Schokokuchen, den ich in einer quadratischen Springform gebacken habe (Boden von diesem Kuchen einfach  mit 2 EL Kakao). Nach dem Abkühlen wurde der Boden horizontal in zwei gleich große Teilböden geteilt und mit Hilfe eines großen Joghurtbechers konnten daraus aus jedem vier Kreise geschnitten werden.

Als Füllung zwischen den gestapelten Böden habe ich mich für Buttercreme entschieden. Da ich kein großer Fan von Buttercreme bin, die ist echt immer sehr mächtig, versuchte ich eine Variante zu machen, die ich in meine Anfangstagen als Kuchenbloggerin gemacht habe: eine deutsche Buttercreme. Hierin liegt die Besonderheit, dass gekochter Pudding Bestandteil ist. Da alle Bestandteile zimmerwarm sein sollten, habe ich den Pudding als aller erstes gekocht. Hierfür kann man entweder ein Puddingpäckchen verwenden oder einfach mit Milch, Speisestärke und Vanille einen Pudding kochen. Des weitern braucht man nur noch Butter und Puderzucker – aufschlagen und fertig.

Nur Buttercreme war mir dann aber doch zu langweilig. Ich habe schonmal in einem Kuchen schokolierte Bananen als Füllung verwendet (Knackige Schokobananen-Torte). Das habe ich in diesem Kuchen wieder machen wollen und so habe ich Bananenscheiben in Kakaoglasur getunkt und hart werden lassen.

Als alle Komponenten dann fertig waren, ging es los ans stapeln. Ganz optimistisch wollte ich zwei gleich hohe Pinguine erschaffen, jeder mit vier Kuchenböden. Also: Kuchenboden, etwas Buttercreme, Schokobananen, etwas mehr Buttercreme, dann wieder ein Kuchenboden. Den runden Kopf habe ich mit Kuchenresten, Bananen und Buttercreme geformt. Da die doch sehr hoch geworden sind, habe ich jeweils zwei Schaschlikspieße reingesteckt.
Leider wollte der eine Pinguin nicht so hoch hinaus und begann unter der Last zu brechen. So musste er etwas gekürzt werden, um eine Kuchen-Bananenschicht genau genommen. Auch nicht so schlimm, dann gab es eben einen großen und einen kleinen Pinguin…

Nach einer Stunde im Kühlschrank war die Buttercreme außen ausreichend fest und konnte mit Fondant umschlossen werden. Gebraucht wurde nur schwarzer, weißer und orangener Fondant. Weiß ca. 300g, schwarz ca. 1kg und orange sehr wenig für Schnabel und Füße.
Schwierig war der schwarze Teil, da der Fondant über die Rundung nach unten geglättet werden muss. Der Fondant sollte somit nicht zu dünn ausgerollt werden und sehr sachte und langsam an die Form angepasst werden. Die restlichen Elemente sind sehr einfach auszuschneiden und mit essbarem Kleber zusammenzufügen, da kann man sich ganz den eigenen Vorstellungen eines süßen Pinguines nach austoben.

Geschmacklich und Äußerlich bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Das Geschenk kam super an und hat allen Gästen geschmeckt. Ich mag die zwei kleine süßen Vögel, nur der Moment des Anschneidens war weniger erfreulich, da wir so irgendwie die Pingus getötet haben…

Viel Spaß beim Nachbacken!
Eure Lena


Nachts um halb 2 waren Sie endlich fertig und ich konnte in Bett…

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