Schwäbischer Träubleskuchen

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… und für alle Nichtschwaben: ein Johannisbeerkuchen.

Die Träuble (Johannisbeeren) sind frisch aus Omas (leider nicht von meiner ;-) ) Garten und Ihnen ist das Beste passiert, was man aus Träuble machen kann: einen Kuchen mit Baiser!
Sonst habe ich diesen Kuchen immer äußerst selten gemacht, da ich eben keinen Träublesbusch im Garten stehen habe und der Kuchen meiner Patentante der Beste weit und breit war und somit schwer zu übertrumpfen ist…
Nun wohne ich aber leider zu weit weg, um mir ein Stückchen Kuchen zu holen, und so muss ich wohl selbst einen backen.
Ich habe im Internet nach Rezepten gesucht und letztendlich beschlossen, selbst eines zu kreieren, da mich das Internet nicht wirklich überzeugen konnte.
Das Resultat kann sich sehen und schmecken lassen. Inzwischen habe ich schon 2 davon gebacken, weil der erste einfach viel zu schnell aufgegessen war…

Er besteht aus einem Mürbteigboden, auf welchem einfach eine Eischnee-Beeren-Masse gelegt wird.
Er ist eigentlich sehr einfach zu machen und empfehlenswert für jeden, der sich auf die Träublessaison schon das ganze Jahr gefreut hat und nicht genug bekommen kann, von den leckeren Beeren.

traeubleskuchen

Nun aber zum Rezept:

Zutaten:

Für den Boden:
140g Butter
130g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
2 Eigelb
250g Mehl
1 Prise Salz

Für die Füllung:
4 Eiweiß
100g Zucker
100g gemahlenen Mandeln
1 EL Stärke
3 EL Mehl

500g Johannisbeeren

So wird’s gemacht:

Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Runde Springform mit Backpapier auskleiden und den Rand einfetten.
Die Zutaten für den Boden in einer Schüssel mischen und (am Besten geht’s mit den Händen) gut verkneten, bis eine leicht böckelige Masse entstanden ist. Diese nun in die Form geben, einen ca. 4-5cm hohen Rand “andrücken”, den Rest auf dem Boden verteilen und festdrücken.
Nun zur Füllung: Dafür das Eiweiß schaumig schlagen und kurz bevor es richtig steif wird, den Zucker einrieseln lassen.
Wer eine geschlossene Baiserhaube möchte, sollte sich ca. 1/3 der Eiweißmasse in eine separate Schüssel füllen und für später aufheben. Zu den anderen 2/3 werden nun Mandeln, Mehl, Stärke und Johannisbeeren untergehoben und schließlich wird die Masse in den Boden gegeben und glatt gestrichen. Am Schluss noch den restlichen Baiser vorsichtig über den Beeren verstreichen und in den Ofen schieben.
Nach ca. 8-10 Minuten ist der Baiser leicht braun geworden und man sollte dann eine Alufolie über den Kuchen legen, da sonst der Baiser zu trocken wird (Zeit kann variieren, je nach persönlichen Wunsch des Bräunungsgrades). Nun noch weitere 50 Minuten backen und auskühlen lassen, bevor man den Ring der Springform entfernt.

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